Neue internationale Verhältnisse 2018

 

Bleibende Konflikte aufgrund einer verirrten US-Außenpolitik

Am Ende des Jahres 2017 profilieren sich dieselben Konflikte wie seit Jahrzehnten zuvor. Es bleiben zunehmend die Konflikte und Krisen, die eine verirrte US-Außenpolitik jahrzehntelang geschaffen hat: Syrien, Ukraine, Defizite des Rechtsstaates aufgrund fehlgeleiteter Politik-Institutionen und ihrer medialen Helfer, die es immer noch nicht hinbekommen, Interessen im Rahmen der Völkerrechtsnormen zu verfolgen statt nach Macht-Manier von Ganoven. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen (UN) Antonio Guterres alarmierte zum Jahresende deshalb die Öffentlichkeit.

 

Großer diplomatischer wie militärischer Erfolg Russlands

Eine tradierte westliche Weltpolitik von Aggression und Konfrontation ist auch jetzt zum Jahresanfang 2018 immer noch zu erkennen und wird in Medien wie Süddeutsche Zeitung einfach ignoriert (z.B. im Leitartikel von Stefan Kornelius SZ 2.1.18). Trumps Vorgänger Obama war nicht fähig, ja nicht wirklich willig, eine Wende in der Weltpolitik zu schaffen im Sinne einer Weltordnung, wo die Zivilisation und internationale Regeln zu regieren haben. Im Gegenteil. Seine kriegstreiberische grausame Manie gegen Libyen und Syrien hat die Grundsätze, für die die Vereinten Nationen stehen, unterminiert, demoliert und hinweggefegt. Der Völkerrechtler Obama als Präsident der USA (2008-2016) musste erfahren, dass er vom Präsidenten Russlands zurückgewiesen wurde, als sich der Kreml entschloss, Syrien beizustehen gemäß Art. 51 der UN-Charta, um Obamas Terror-Banden und -Freunde eine militärische Schlappe in Aleppo zu erteilen, und somit die Metropole von solchen terroristischen Kräften endlich am 23. Dezember 2016 befreite. Ein großer diplomatischer wie militärischer Erfolg Russlands, der die scheinheilige US/EU-Außenpolitik Obamas entlarvte. Seitdem sind die USA aus wichtigen Gesprächen mit Syrien ausgeschlossen. Etwas anderes wäre unvorstellbar, denn mit einem Terror-Paten und -Organisator darf man nicht sprechen, nicht verhandeln. Ein Terror-Pate, ein Terror-Förderer gehört hinter Gitter und verdient die Höchststrafe.

 

Friedensgespräche mit der Regierung Syriens in Astana ohne kriegsterroristische Westmächte

Russland, Iran und die Türkei führen aber Friedensgespräche mit der Regierung Syriens und syrischen Oppositionellen in Astana, Kasachstan, seit dem 9. Januar 2017. Saudi- Arabien, Katar und die Golfemirate sind auch eingeladen. Nur die kriegsterroristischen Westmächte sind nicht dabei. Die Niederlage Obamas, die Trump beerbt, ist für die USA von einem eklatant riesigen Ausmaß, militärisch wie diplomatisch. Die US-Führungszirkel waren dadurch bis ins Innerste erschüttert. Ihnen blieb nur, sich als Rächer gegen Russland aufzuspielen.

 

Der Verfall der USA erreichte unter dem US-Präsidenten Obama eine unvorstellbare Zuspitzung. Eine einmal rechtsstaatliche demokratische Supermacht, die in Komplizenschaft mit Terroristen verfiel und überall mit ihnen hasardierte, ist für niemanden eine Schutzmacht, am wenigsten für freie demokratische Rechtsstaaten und ihre Gesellschaften. Die sogenannte „Schutzverantwortung“ ist eine perfide Erfindung westlicher Mächte, um sich damit freie Bahn für ihre illegalen Interventionskriege zu verschaffen. Von welchem „Wert der Freiheit“ schwadroniert Stefan Kornelius (SZ 2.1.18)? Es sind Demokratien, die mit dem Terror paktiert haben, um einen terroristischen Krieg in Syrien und anderswo zu führen. Sind sie berechtigt dazu? Eine Frage an Stefan Kornelius.

 

Obama: Von einem loyalen Diener der Weltstaatengemeinschaft und des eigenen Staates zu einem Verräter

In diesem Verfall, den Obama selbst vorangetrieben hat, liegt die Ursache seiner tiefsten Niederlage. Seine Kriegstreiberei an der Seite von Terroristen aller Art veranlasst zu Recht ein komplettes Überdenken des politischen Konzeptes, das man von ihm am Anfang seines Amtes zu erkennen glaubte. Als Führungspersönlichkeit, an die sich anfänglich große Hoffnungen knüpften, verwandelte er sich in jemanden, der universell enttäuschte; von einem Objekt der Bewunderung in ein Objekt der Verachtung; von einem Garanten für Frieden und Triumph des Völkerrechts und der Zivilisation in den Verursacher des gegenwärtigen Desasters der Demokraten, und was noch gravierender ist, von einem loyalen Diener der Weltstaatengemeinschaft und des eigenen Staates in ein Verräter der Weltstaatengemeinschaft und der eigenen Vereinigten Staaten; von einem Instrument des nationalen Respekts in ein Instrument der Geringschätzung, der Scham für das eigene Land. Die nüchterne Erkenntnis darüber fehlt bei europäischen Medien und Regierungen.

 

Deutsche Medien in der verrotteten Mentalität des Kalten Krieges

In der Tat fokussieren die von den Obama-US-gelenkten Medien in Europa ihre Schlagzeilen bezeichnenderweise nicht auf die westliche verirrte kriminelle Außenpolitik, sondern bleiben bei ihrer Kakophonie gegen den US-Präsidenten Donald Trump und den erfolgreichen Präsidenten Russlands Wladimir Putin. Damit widerspiegeln sie - wie schon gewohnt - den Zorn der frustrierten alteingesessenen Washingtoner Regierungseliten und die sie begünstigenden Kreise gegenüber der eigenständigen völkerrechtsmäßigen Außenpolitik des Kreml. Mit anderen Worten verharren deutsche Medien in der verrotteten Mentalität des Kalten Krieges.

 

Russland, Iran, China, Indien und andere Mächte mit großen Erfolgen auf der Weltbühne - Europa als kollateraler Satellit der USA zählt nicht

Die politischen Weltverhältnisse haben sich aber um 180 Grad gedreht. Sie sind völlig andere als vor Jahrzehnten in der Zeit des Kalten Krieges. Anstatt der Konfrontation zwischen zwei Blöcken herrscht seit 1990 die Welt-Unordnung aufgrund der willkürlichen gesetzlosen Herrschaft einer einzigen Weltmacht. Jedoch stößt diese willkürliche unipolare US-Weltherrschaft auf den entschlossenen Widerstand Russlands und anderer Mächte und scheitert schlagend an ihm. Hier liegt das akute Problem des hiesigen Journalismus: Seine Unfähigkeit mit seinem eigenen Urteilsvermögen die Ereignisse zu bewerten und zu beurteilen im Kontext der neuen internationalen Verhältnisse: Anstelle der USA betreten Russland, Iran, China, Indien und andere Mächte mit großen Erfolgen die Weltbühne. Europa als kollateraler Satellit der USA zählt nicht. Wie soll dieses verkommene Europa zum Frieden in Syrien beitragen, wenn es noch auf der falschen terroristischen verbrecherischen Seite steht? Alle die unmenschlichen Fehlentscheidungen sind Konsequenz des Washingtoner Diktats, das die EU immer noch befolgt, eine inakzeptable US-Einmischung, die Europa völlig unterordnet und als Subjekt des internationalen Rechts in den weltweiten Staatenbeziehungen nichtig macht.

 

Fehlende Kompetenz und Glaubwürdigkeit der Medien

Das besorgniserregende Phänomen fehlender Kompetenz und Glaubwürdigkeit der Medien ist in den USA dasselbe wie in Deutschland und Europa. Nun, ein US-Präsident Donald Trump verhält sich nicht wehrlos gegenüber der falschen Haltung einiger schräger Journalisten, seien sie von New York Times, Fox News, CNN oder sonst woher, weswegen er sich zum Ziel ihrer furiosen Tiraden macht. Niemand hat die Legitimität aufgrund von Falschheiten und konstruierten Finten, die klar exponierte Wahrheit der betroffenen Person zu verschweigen, um sie mit theatralischen Stories und auf Schwindel beruhenden Fragen in Misskredit zu bringen.

 

Man beschimpft nicht die Medien, wenn man bei der Sache bleibt und nüchtern bestimmte Journalisten als Propagandisten von „Fake News“, von falschen Nachrichten, entlarvt. Das sind sie in der Tat, wenn sie darauf bestehen, falsche, erfundene sensationalistische Stories zu verbreiten. Keine intelligente Person stellt sich einer intriganten Fragestellung, deren Ziel offenkundig nur darin besteht, die Wahrheit zu unterdrücken und zu deformieren.

 

Meinungspresse“ das erbärmliche Resultat von ungebildetem Journalismus

Redaktionen und Journalisten müssen sich anstrengen, kultiviert und gründlich mit Sachkenntnis zu berichten, nicht „Meinungsvertreter“ zu sein. Eine „Meinungspresse“ ist das erbärmliche Resultat von ungebildetem Journalismus. Schon in der Schule wird es zu oft zur Gewohnheit, über ein Thema einfach zu „quatschen“, weil inkompetente, ja ungebildete Lehrer alle mögliche Quatscherei erlauben, anstatt den Schüler anzuleiten, sich zuerst der Sachlage zu widmen und sie konsistent und lückenlos mit Sachkenntnis wiedergeben zu können, wobei die Chronologie der Ereignisse, bestimmende Entscheidungen, ihre Urheber, relevante Akteure und die Konsequenzen zu nennen sind. Die alleinige Reproduktion von Meinungen hier und da oder das Schreiben von “Stories“ en vogue, jetzt mit der neuen Vokabel „Narrativ“ belegt, ist pure Banalität, die zur Destruktion und Dekadenz einer Demokratie führt, indem sie die Unbildung der Menschen fördert. Die Boulevard-Presse hat Raum für solche Stories, für Sensationen und Skandale, für zirkulierende Gerüchte und Gemurmel, die ein gewisses Publikum interessieren. Aber eine wahre funktionierende Demokratie benötigt gut ausgebildete Journalisten. Sonst handeln sie in Demagogie mit nebensächlichen Banalitäten anstatt ihre gesellschaftliche Funktion bewußtvoll zu erfüllen. Ein solches Verhalten beeinträchtigt aber die gute Funktionsfähigkeit einer Demokratie.

 

Demokratie von einer gut informierten Wählerschaft abhängig

Schon innerhalb des US-amerikanischen Senats wurde diese lauernde Gefahr inkompetenter oder manipulierender Medien erkannt. 1975 bildete der US-Senat unter dem Vorsitz des mutigen und klugen Senators Frank Church aus Idaho eine spezielle Untersuchungskommission, um zu klären, welche Mittel sich die Außenpolitik der USA bedient, um ihre Ziele durchzusetzen. <<“Wir glauben, dass die Öffentlichkeit ein Recht darauf hat zu erfahren, welche Instrumente ihre Regierung einsetzt“, erklärte die Untersuchungskommission des US-Senats in der Einleitung zu ihrem äußerst brisanten Bericht. „Die Wahrheit über Mordversuche muss ausgesprochen werden, da die Demokratie von einer gut informierten Wählerschaft abhängig ist. Aber dieses Land hat die Kraft, diese Geschichte anzuhören und daraus zu lernen. Wir müssen ein Volk bleiben, das seine Fehler sieht und das fest entschlossen ist, sie nicht zu wiederholen. Wenn wir das nicht schaffen, werden wir untergehen. Aber wenn wir es schaffen, wird unser Zukunft strahlend sein.“ >> So die amerikanischen US-Senatoren. (Daniel Ganser „Illegale Kriege – Wie die NATO-Länder die UNO sabotieren“, Verlag Orell Füssli, Zürich, 2016, S.84) Diese erhellende Erkenntnis muss sich im deutschen Bundestag erst noch zeigen.

 

Mediale und parlamentarische Unterlassung der Untersuchung der Komplizenschaft von Verantwortungsträgern mit Terroristen

Dass die NATO/EU Regierungen, darunter auch die deutsche, gemeinsame Sache mit Terroristen bzw. mit islamistischen Dschihadisten gemacht haben, um ein arabisches Land zu verwüsten, veranlasst keine parlamentarische Untersuchung und keine Kritik durch die etablierten Medien hierzulande. Wozu die sogenannte „Freiheit“ dann? Diese mediale und parlamentarische Unterlassung in einer so gravierender Angelegenheit wie die Komplizenschaft von Verantwortungsträgern mit Terroristen widerspricht einem funktionierenden Rechtsstaat. Gerade darin liegt heute einer seiner großen Defizite. Im faschistischen Nazi-Deutschland herrschte die ausgedrückliche Lüge und ausgesprochene Falschheit als vox populi. Aber in einem demokratischen Rechtsstaat darf diese abscheuliche Abnormität nicht gelten, nicht verteidigt werden, keine freie Bahn bekommen.

 

Deutschland aus der verhängnisvollen US-Koalition mit den Dschihadisten loslösen

Sollte die Bundeskanzlerin und die zukünftige deutsche Regierung, den Terrorismus wirklich wirksam bekämpfen wollen, muss sich Deutschland aus der verhängnisvollen US-Koalition mit den Dschihadisten loslösen, und sich mit dem russischen und dem syrischen Präsidenten verständigen, um völkerrechtsmäßig die Terroristen zu bekämpfen. Das liegt im Interesse Syriens und auch im Interesse Europas. Den Flüchtlingen muss man die Möglichkeit geben, zurück in ihre Heimat zu gehen, denn sie sind von dort nicht freiwillig geflüchtet.

 

Es ist schwierig, sich eine teuflischere Außenpolitik auszudenken als jene, verschiedene Feuer zu legen und dann alles zu tun, damit diese nicht gelöscht werden können.

 

Seit Mitte 2015 Defense Intelligence Agency-Geheimdokument publik: Obama als Terror-Pate und EU an der Seite des internationalen Terrorismus

Die krude Realität ist: Obama, ein Friedensnobelspreisträger war als Terror-Pate tätig und die EU an der Seite des internationalen Terrorismus! Diese abstoßende Wahrheit ist seit Mitte 2015 entlarvt, und zwar als ein DIA- (Defense Intelligence Agency)-Geheimdokument diesbezüglich im August 2015 publik wurde. Jürgen Todenhöfer kritisierte zu Recht den US-Präsidenten Obama als wissentlichen Förderer des internationalen Terrorismus. Aber die deutschen NATO-Medien ließen das Dokument in der Berichterstattung über Kriegswirren untergehen.

 

NATO-Länder kollaborieren mit Dschihadisten, um Präsident Assad zu stürzen

Damit war klar, dass die NATO-Länder mit den Dschihadisten kollaborieren, um Baschar Al-Assad zu stürzen. <<„Die Salafisten, die Muslimbruderschaft und Al-Qaida im Irak (IS)… sind die Hauptkräfte, die den Aufstand in Syrien anführen, sagt das Dokument ganz klar und bestätigt damit, dass „der Westen, die Golfstaaten und die Türkei“ mit diesen Gruppen kolaborieren, um den syrischen Präsidenten Assad zu stürzen.>> („Illegale Kriege – Wie die NATO-Länder die UNO sabotieren – Eine Chronik von Kuba bis Syrien“ von Dr. Daniele Ganser, Verlag Orell Füssli Zürich 2016)

 

General Michael Flynn als Sicherheitsberater des neuen Präsidenten Donald Trump ließ am Anfang der Präsidentschaft Trumps im Januar 2017 auf ein Herauskommen aus diesem Sumpf hoffen.

 

Amerikanisches Doppelspiel

<<General Michael Flynn, ehemaliger Direktor des US-amerikanischen Militärgeheimdienstes DIA, bestätigte gegenüber Journalisten die Echtheit des Geheimberichts und bezeichnete es als sehr verwirrend, dass die NATO mit Al-Qaida (IS) zusammenarbeitet. „Sie müssen wirklich den US-Präsidenten fragen, was er da eigentlich macht.“ Damit hatte General Flynn den Nagel auf den Kopf getroffen. Verwirrend ist, dass die NATO mit Al-Qaida (IS) zusammenarbeitet. Klar wird diese Kolaboration erst, wenn man das Endziel Regime Change erkennt, danach ist der Syrien Krieg nicht mehr verwirrend. Oliver Stone, bekannter amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und Produzent, kritisierte dieses amerikanische Doppelspiel. „Wir destabilisieren die gesamte Region, erschaffen Chaos“, kommentierte Stone. „Und dann beschuldigen wir den IS für das Chaos, welches wir erzeugt haben.“ …

 

Innerhalb der USA selbst wird heftig über den Syrienkrieg gestritten. General Flynn und andere hochrangige Offiziere in den USA halten es für falsch, dass NATO-Länder radikale islamistische Gruppen wie IS, Al-Nusra und andere unterstützen. Die entsprechenden DIA-Berichte seien aber bei der Administration Obama auf „enormen Widerstand“ gestoßen. „Ich hatte das Gefühl, man wollte die Wahrheit nicht hören“, so Flynn, der zurücktreten musste. Oberst Patrick Lang, der zehn Jahre für die DIA (Defense Intelligence Agency) gearbeitet hatte, erklärte, dass Flynn „den Zorn des Weißen Hauses auf sich zog, weil er darauf pochte, die Wahrheit über Syrien zu sagen... Er weigerte sich, den Mund zu halten.“>>(„Illegale Kriege – Wie die NATO-Länder die UNO sabotieren – Eine Chronik von Kuba bis Syrien“ von Dr. Daniele Ganser, Verlag Orell Füssli Zürich 2016)

 

Proteste im Iran ein déjà-vu – Muster wie in Syrien

Die besorgniserregenden heutigen Proteste im Iran sind ein déjà-vu. Dasselbe Muster wurde in Syrien 2011 praktiziert. Als Destabilisierungsversuche gegen die syrische Regierung im Gang gesetzt wurden, hatten auch bewaffnete Demonstranten, Polizeistationen, Militärstützpunkte und Regierungsgebäude attackiert. Staatliche Gegengewalt ist völlig legitim und angebracht vor einer ausgelösten Massengewalt, denn kein Staat, keine Regierung in der Welt wird Gewalt bei Demonstrationen tolerieren, die sogar Staatseigentum zerstört. Keine Freiheit erlaubt gewalttätige Handlungen und Angriffe gegen Streitkräfte. Nach den bekannten feindseligen Worten des US-Präsidenten Trump und seinem zionistischen Allierten gegen den Iran ist es hoch plausibel, dass die Proteste im Iran vom Ausland angestachelt werden, wie es bei Syrien der bewiesene Fall war. Ähnliche Slogans wie früher im Irak und in Syrien waren im Iran zu hören. Nach den militärischen Erfolgen Irans in Irak und Syrien ist eine unkontrollierte Wut der zionistischen Kreise in Washington und Tel Aviv spürbar. Der Iran unterstützt die palästinensische Hamas, ebenso die Hisbollah im Libanon und ist in Syrien und Irak militärisch erfolgreich engagiert.

 

Nord- und Südkorea mit Bereitschaft, miteinander zu reden

Die US-Regierung muss endlich andere Völker leben lassen, wie sie es selbst bestimmen. Anstatt hinsichtlich Nordkorea zur Konfrontation, Drohung und Verschärfung der Atom-Krise zu greifen, sollte sich die US-Regierung um Entspannung und Lösung der Krise um das Atomwaffenprogramm Pjöngjangs bemühen. <Die USA könnten „niemals einen Krieg gegen mich und unser Land führen“, betonte Kim zum Neujahrsgruß aus Nordkorea. Nordkorea habe 2017 sein Ziel erreicht, den Aufbau einer Atomstreitmacht abzuschließen. Die Waffen würden nur eingesetzt, falls Nordkorea seine Sicherheit bedroht sehe... Südkoreas Präsident Moon Jae-in hatte dem Verbündeten USA vorgeschlagen, die gemeinsamen Frühjahrsmanöver ihrer Streitkräfte zu verschieben. Eine Entscheidung der USA steht noch aus. Moons Büro begrüßte Kims „geäußerte Absicht“, eine Delegation zu schicken....Das Präsidialamt deutete jedoch zugleich an, mit Nordkorea auch über eine „friedliche Lösung“ des Atomstreits reden zu wollen. Seoul sei bereit, ... mit dem Nachbarland zu reden. Nordkorea könnte von Südkorea … eine Aufhebung seiner Sanktionen und die Wiederaufnahme gemeinsamer Wirtschaftsprojekte fordern“... („Neujahrsgruß aus Nordkorea“ von dpa, SZ 2.1.18)

 

Kompass von Angela Merkel in ihrer Silvester-Ansprache

Der chinesisch-russische Vorschlag zur Entspannung der Korea-Krise steht auf der Tagesordnung, damit das Weiße Haus ihn annimmt. Eine rechtmäßige zivilisierte Außenpolitik ist bei der US-Regierung dringend vonnöten. Hoffentlich schafft es das Weiße Haus, sie im Neuen Jahr 2018 zu gestalten im Interesse des Friedens aller Völker, auch des US-amerikanischen Volkes. Bei seiner „Freundin“, Angela Merkel, (wie der US-Präsident Angela Merkel bezeichnete) kann Donald Trump den notwendigen Kompass wiederfinden. Die Silvester-Ansprache der deutschen Bundeskanzlerin zum Neuen Jahr 2018 weist auf eine gute Richtung und menschliche Grundlage hin: <Mehr Zusammenhalt und Respekt in der Auseinandersetzung, die unantastbare Würde jedes einzelnen Menschen achten, Achtung von dem anderen Menschen, und zwar Achtung im umfassenden Sinne, wirklich zuhören und Verständnis aufbringen...>

Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait